Das Raumfahrtmuseum in Moskau

Das Raumfahrtmuseum vor den Toren der russischen Hauptstadt Moskau ist zwar nicht neu, aber es gibt einige neue Exponate und das Museum das jeden Technikfan begeistern wird, wurde von Grund auf überholt.

Die Kosmonautenstadt mit dem russischen Ausbildungslager für Kosmonauten ist immer einen Besuch wert, aber wer in Moskau ist, der sollte sich unbedingt die neue Ausstellung im Raumfahrtmuseum ansehen. Von der ersten Raumkapsel, mit denen zwei Hunde ins All geschossen wurden, bis hin zu einem Modell der Raumstation Mir, ist in diesem interessanten Museum alles zu sehen. Es gibt altmodisch aussehende Raumanzüge wie sie Juri Gagarin getragen hat und auch die neusten Modelle der Kosmonauten, die auf der Raumstation ISS waren. Sputniks und Sonden gibt es ebenso im Museum wie auch das Essen was die Kosmonauten auf ihren Reisen dabei hatten und auch verkohlte Schutzschilde der Raumkapseln werden dort ausgestellt. Auch wer sich nicht für Raumfahrt interessiert, wird sicherlich begeistert sein.

Moskau – Helden in Sand

Städtereisen Moskau Eine Ausstellung der ganz besonderen Art, ist zurzeit neben der Christ-Erlöser Kathedrale mitten in der russischen Hauptstadt Moskau zu bewundern. Aus 1500 Tonnen Sand haben elf Sandkünstler aus sechs Ländern, die Helden und Heiligen der russischen Geschichte geformt. Zu den bekannten Persönlichkeiten aus mehreren Jahrhunderten, gehören unter anderem der Nationalheld Alexander Newski, der in Russland sehr verehrte Ikonenmaler Andrej Rubljew, aber auch die goldenen Horden der Tataren und Mongolen werden als Sandskulptur dargestellt.

Jede der Skulpturen ist sieben Meter hoch und 24 m lang. Unter den Sandarchitekten gab es einen internen Wettbewerb, den Wadim Grjadow für sich entscheiden konnte. Er hatte die berühmte Pogrow- Kirche in Nerl aus Sand nachgebaut, die als ein Meisterwerk der altrussischen Kirchenbaukunst gilt.

Die Ausstellung „Helden und Heilige“ aus Sand, im Zentrum der Millionenstadt, ist aber auch eine Art Trainingslager für die Künstler, denn dort konnten sie für die Weltmeisterschaft der Sandskulpturenbauer in Washington, schon einmal ein wenig üben.

Die Ausstellung in Moskau ist noch bis zum 30. September zu sehen und zwar täglich von 10°° Uhr bis 21°° Uhr und der Eintritt kostet 200 Rubel (knapp fünf Euro).

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Die Tretjakow Galerie in Moskau

Städtereise Moskau Zu den größten und bedeutendsten Sammlungen der russischen Kunst zählt die Tretjakow Galerie in Moskau. Jährlich strömen tausende Besucher in die Galerie und bestaunen die Kunstwerke, die hier zusammen getragen wurden. Dabei können über 140.000 Ausstellungstücke besichtiget werden. Es werden wertvolle Gemälde und Grafiken ausgestellt. Ebenso bietet der Bereich der Bildhauerei den Besuchern wahre Highlights.

Durch den großen Besucheransturm musste die Tretjakow Galerie in Moskau ständig erweitert werden und es wurden zahlreiche Erweiterungen im Laufe der Jahre geschaffen. Heute werden die Exponate in 62 Sälen den Besuchern präsentiert. Die Tretjakow Galerie in Moskau kann von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 19.30 Uhr besucht werden. Am Montag ist die Galerie geschlossen. Die Eintrittspreise betragen für ausländische Schüler und Studenten 130 Rubel und für alle anderen Touristen 225 Rubel. Für Einheimische betragen die Eintrittspreise 100 und 50 Rubel.

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Das Weltraummuseum in Moskau

Städtereise Moskau Im Weltraummuseum in Moskau können interessante Objekte in der Ausstellung besichtigt werden. Das Museum wird als ein „Mini-Kompetenz-Zentrum“ bezeichnet, dort wird die Weltraumforschung dargestellt. Die Besucher können die Weltraumkapsel sehen mit der Juri Gagarin in den Weltraum flog. Gagarin war der erste Mensch im Weltall. Ebenfalls ist der „Sputnik“ zu besichtigen, in diesem konnte der Hund Lajka einen Ausflug in den Weltraum unternehmen.

 

Wer schon immer einmal etwas mehr über die russische Weltraumgeschichte erfahren wollte, ist im Weltraummuseum von Moskau genau richtig. Hier wird die Weltraumkapsel des berühmten Juri Gagarin zu sehen sein. Vor ihm war noch kein Mensch im Weltraum unterwegs gewesen.  Besucht werden kann das Museum von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 19.00 Uhr. Jeden Montag ist das Weltraummuseum in Moskau geschlossen, sowie jeden letzten Freitag im Monat.

 

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Moskau ist ein Erlebnis

Städtereisen Moskau Das Wahrzeichen von Moskau ist die Basiliuskathedrale, eigentlich heißt sie Pokrowski Sobor Wassilija Blaschenowo, doch der Name war zu kompliziert und so wird sie nur noch die Basiliuskathedrale genannt. Die Kathedrale befindet sich auf dem Roten Platz von Moskau und besteht aus acht kleineren Kapellen, die um die mittlere Turmkirche gebaut sind. Jede der Kapellen besitzt einen eigenen Turm und sie alle zusammen bilden diese riesige Kathedrale. Mit ihren vielen Türmen vermittelt sie dem Besucher einen orientalischen Eindruck. Im Inneren der Kathedrale kann man die Fresken und die Ikonostasen, sowie eine Ausstellung der Waffen von Iwan dem Schrecklichen sehen. Die Kathedrale kann man jeden Tag besichtigen, außer am Dienstag, da ist sie für den Besucherverkehr geschlossen. Der Rote Platz in Moskau ist ein berühmtes Pflaster und für die Einheimischen ein mythischer Ort. Auf dem Roten Platz fanden schon viele Paraden statt. Entstanden ist der Platz schon im 15. Jahrhundert, damals standen noch Häuser bis an die Kremlmauer. Der Platz war schon immer für die Politik maßgebend, früher lasen die Herolde die Erlasse des Zaren vor. Der Rote Platz diente ebenso für Hinrichtungen von Staatsfeinden. An der Kremlmauer wurde Lenin in einer klimatisierten Gruft mit einer Marmorhülle zur letzten Ruhe gelegt. An der Kremlmauer entstand im Laufe der Jahre ein Promifriedhof, es liegen dort unter anderem Clara Zetkin, Juri Gagarin, er war der erste Mensch im Kosmos, und Kalinin Breschnew. Die Gruft und den Promifriedhof kann man nur zusammen besuchen, jedoch sind die Besuchszeiten nur zu bestimmten Zeiten möglich, diese kann man an einer kleinen Tafel des Mausoleums ersehen.

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