Sehenswürdigkeiten in Mallorca

In Valldemossa, einer hübschen Stadt, kann man das ehemalige Männerkloster, welches seit 1835 ein Wohnhaus ist, besichtigen. Frédéric Chopin und seine Geliebte George Sand haben wir 1838/1839 in der Cartuja de Valldemossa überwintert. Die Highlights sind Chopins Klavier, seine Totenmaske und einige seiner Handschriften.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Mallorca kann man in Alcudia sehen. Alcudia liegt zwischen den beiden Buchten Badia de Pollença und Badia d´Alcodia und war früher eine römische Siedlung. Vor der Stadtmauer stehen die Ruinen der römischen Stadt Pollètia. 1.200 qm wurden freigelegt und können besichtigt werden. Das Pollentia Museum in Alcudia zeigt Exponate aus dieser Fundstätte. In dem in Ruinen liegenden Amphitheater kämpften früher römische Gladiatoren.

Natürlich gehören auch Coves del Drac (Drachenhöhlen) zu den Sehenswürdigkeiten von Mallorca. Die gut 2 km lange Tropfsteinhöhle umfasste zwölf Räume und sechs unterirdische Seen. Sie liegt bei Porto Cristo an der Ostküste und zieht Scharen von Touristen an. Die Führung, die in mehreren Sprachen durchgeführt wird, dauert ca. eine Stunde. Das Highlight des Rundgangs ist ein Orchester auf Booten mit klassischer Musik. In der Nähe gibt es auch Aquarium mit allen möglichen Meerestieren zu besichtigen. Besonders für Kinder sehr spannend.

Wer dem Massentourismus der Coves del Drac übergehen wird und trotzdem eine Tropfsteinhöhle anschauen möchte, sollte die Coves de Campanet ins Auge fassen. Was die Vielfalt der Formen und der ineinander gehenden Räume angeht, ist diese Tropfsteinhöhle wesentlich attraktiver als die Coves del Drac. Oft gibt es hier nur eine Handvoll anderer Besucher und man kann die geschmackvoll beleuchtete Höhle bewundern. Auf einer Höhe mit dem natürlichen Höhleneingang befindet sich eine große Terrasse mit Blick auf die Bilderbuchlandschaft. An Steintischen unter alten Bäumen oder hinter den Panoramascheiben im rustikalen Café kann man die Wartezeit bis zur nächsten Führung angenehm überbrücken. Diese Höhle gehört nicht zu dem Standardprogramm der großen Reiseveranstalter und bietet seinen Reiz in einer kleinen geführten Gruppe.

Bei den Aufzählungen der Sehenswürdigkeiten von Mallorca darf man natürlich nicht das Cap de Formentor vergessen. Cap de Formentor ist eine felsige Landzunge ganz im Norden von Mallorca. Den Leuchtturm selbst kann man nicht begehen, aber die Sicht von dem hohen Punkt ist atemberaubend. Allerdings ist die Anfahrt zu dem Cap de Formentor sehr anstrengend, da es nur steile und sehr enge Straßen gibt und auch viele Busse zu diesem Ausflugsziel fahren.

Mallorca hat an Sehenswürdigkeiten einiges zu bieten, wie z. B. Porto Christo. Porto Christ liegt an der Ostküste von Mallorca. Von dem Parkplatz am Hafen hat man nur wenige Gehminuten zur Bucht von Porto Christo. Hier befindet sich der Hafen, der sich dann an einem Kanal fortsetzt und auch eine kleine Promenade und ein Sandbadestrand. Der Yachthafen von Porto Christo gehört zu den schönsten Häfen der Insel Mallorca. Entlang des Hafens finden sich zahlreiche Restaurants der unterschiedlichsten Kategorien, von denen man das Aus- und Einlaufen der Schiffe beobachten kann. Auch Rundfahrten z. B. mit den Glasbodenschiffen sind sehr attraktiv. In der Nähe befindet sich das Aquarium, welches 1974 eröffnet wurde. Hier kann man die Unterwasserwelt bewundern. Die Altstadt von Porto Christo ist super geeignet für einen kleinen Bummel. Hier gibt es sehr schmale Gassen mit kleinen Läden und Restaurants.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Mallorca ist Manacor. Dies ist die zweitgrößte Stadt von Mallorca mit ca. 25.000 Einwohner. In der Fabrik Majorica kann man dem Verarbeitungsprozess von Kunstperlen sehen. Die fertigen Perlen unterscheiden sich kaum von echten Perlen. Bei Besichtigung der zahlreichen Vitrinen kann man wertvolle Anfertigungen von Schmuck mit Perlen betrachten. In der Fabrik hat man die Möglichkeit, Perlen zu erwerben, aber der Preis ist nicht wesentlich günstiger wie bei echten Perlen, da sie unempfindlicher gegen äußere Einflüsse sind.

Auch die Stadt Manacor selbst ist eine Sehenswürdigkeit von Mallorca. Auf jeden Fall sollte man sich die Kirche Dolors de Nostra Senyora mit dem 84 m hohen Turm anschauen. In der Stadt kann man sehr schöne alte Häuser bestaunen. Das ehemalige Dominikanerkloster oder die Reste einer alten Stadtbefestigung geben Auskunft über die Entwicklung der Stadt Manacor. Jeden Montag findet der Markt in Manacor statt. In den Hallen des Marktes werden Obst und Gemüse aus ganz Mallorca angeboten. In der Innenstadt gibt es viele kleine Restaurants, wo man sich von den Besichtigungen erholen kann.

 Nach Sòller fährt man am besten mit dem „Roten Blitz„, einem Dieselzug aus den 20er-Jahren, der zwischen Palma und Sòller fährt. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und kostet ca. 1.00 € für die Hin- und Rückfahrt. Erst geht die Fahrt mitten durch Palma, dann durch Mandel- und Olivenhaine hinein in die Berge. Am Mirador des Pujol gibt es einen Fotostopp. In Sòller kann man einen Bummel durch das Städtchen machen.