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Staedtereise Mailand

 

Mailand ist die zweitgrößte Stadt von Italien und die Hauptstadt der Provinz Mailand und der Region Lombardei in Norditalien. Mailand hat rund 1,3 Millionen Einwohner, in der Provinz sind es ca. 4,5 Millionen und in den Stadtgebieten, die von den Italienern“Grand Milano“ genannt wird, leben ca. 7 Millionen Menschen.

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Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft und gilt als „moralische Hauptstadt“. An bekannten Bauwerken gibt es in Mailand den gotischen Dom und das Opernhaus Mailänder Scala. Außerdem hat Mailand verschiedene Kunstschätze und nicht zu vergessen die Fußballvereine AC Milan und Inter Mailand. Außerdem ist Mailand für die bedeutendste italienische Messe bekannt.

 

Die Stadt liegt in der Poebene. Das Stadtgebiet ist von den Flüssen Olona im Westen und Lambro im Osten umgeben. Die Kanäle (die Navigli) verbinden die Stadt mit den oberitalienischen Seen und den lombardischen Flüssen. Das Mailänder Klima ist feucht. Nebel und Smog gehören in der Stadt zum Alltag. Im Sommer ist es sehr warm und im Winter sehr kalt, sogar ergiebige Schnellfälle gibt es in Mailand. Die Stadt verzeichnet eine enorm hohe Luftverschmutzung.

 

Nachstehend einige Sehenswürdigkeiten von Mailand:

 

-           Der Mailänder Dom ist ein Meisterwerk der italienischen Gotik. Die weitherum sichtbare goldene Madonnenstatue auf der Turmspitze, la Modonnina, ist Thema der inoffiziellen Mailänder Hymne O mia bela Madunina.

-           In der Kirche Santa Maria delle Grazie kann man das weltberühmte Fresko „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci besichtigen.

-           Das Castello Sforzesco, die 1300 gegründete Burg der Mailänder Herzöge-

-           Die Pinacoteca di Brera, wo man Gemälde von Tintoretto, Caravaggio und Hayez besichtigen kann.

-           Die Mailänder Scala, die weltberühmt für Opern sind.

-           Museo Bagatti Valsecchi, ein Hauptmuseum des 19. Jahrhunderts mit Kunstsammlungen aus der italienischen Renaissance.

-           Die Galleria Vittorio Emanuele I, eine prunkvolle Einkaufspassage im Jugendstil an der Piazza vor dem Dom. Sie verbindet die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala und gilt als Mailands gute Stube.

 


Stadtviertel Mailand

 

Quadrilatero d’Ori ist ein Standteil, in dem man wunderbar shoppen kann. Man sollte nicht unvorbereitet in diesen legendären Shopping-Bezirk kommen! Hier verkehrt die Mailänder Schickeria mit Designerklamotten und dicken Bankkonten. Wenn man nicht unbedingt als Tourist auffallen will, sollte man versuchen, sich anzupassen. Ein Erlebnis der Superlative. Link: www.milano24ore.

 

Wer besonders viel vom „alten Mailand" sehen möchte, sollte das Navigli-Viertel im Süden aufsuchen. Ein wenig Venedig- oder Amsterdam-Feeling kommt auf, wenn man durch diesen zum Vergnügungsviertel etablierten Stadtteil schlendert. In dem ehemaligen Hafenviertel gibt es zahlreiche Kneipen, Second-Hand-Shops und stilvolle Musiklokale.

 

Heute sind die Navigli (Kanäle) einer der lebhaftesten Stadtteile Mailands. Sie wurden ab dem zwölften Jahrhundert angelegt und dienten bis ins neunzehnte Jahrhundert als Schifffahrtswege. Entlang der Kanäle findet man die charakteristischen Häuser im Mailänder Stil, der Case di Ringhiera, deren Name von den Geländern der Balkone stammt, die zu den einzelnen Wohnungen führen. In den Ladenlokalen sind viele Antiquitätengeschäfte angesiedelt, außerdem findet man zahlreiche Restaurants, Kneipen und Bars. Jeden letzten Sonntag eines Monats findet hier der berühmte Mercatone dell’antiquariato statt, auf dem der interessierte Besucher die Gelegenheit hat, antike Objekte zu erwerben.

 

Der Stadtteil Brera gilt als Künstlerviertel, dessen Name auf das germanische Braida zurückgeht, was soviel wie grüne, nicht bewirtschafte Fläche bedeutet. Der Ruf als Künstlerviertel kommt von den zahlreichen Studenten und Künstlern der Accademia delle Belle Arti und der Pinacoteca, die die zahlreichen Bars und Kneipen bevölkern. Bei schönem Wetter sind in den Fußgängerzonen viele Wahrsager und Kartenleger zu finden, die dem neugierigen Besucher die Zukunft voraussagen. In Brera findet außerdem jeden dritten Samstag der Antiquitätenmarkt statt, der auf jeden Fall einen besuch lohnt. In dem Viertel Brera findet man viele Lederwarenläden, ideal zum Schlendern, shoppen und um die dolce vita zu genießen.

 

Quartiere latino: Man sollte sich etwas Zeit lassen, wenn man durch diesen lebhaften Bezirk rund um die Pinacoteca di Brera geht. Die engen Strassen mit Boutiquen, Kunstgeschäften, Cafés, Restaurants und Musikclubs werden oft auch Mailands Greenwich Village genannt. Hier halten sich Musiker und Künstler auf, die sich in den vielen Cafés und Clubs treffen und dem Stadtteil eine gemütliche Atmosphäre verleihen. Besonders beliebt bei Fans der Live-Musik.