Sehenswürdigkeiten in Verona

Arena di Verona

Arena di Verona

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Verona ist legendäre Arena di Verona, ein Bauwerk, dessen Geschichte bis in die römische Zeit zurückreicht. Das gut erhaltene und in das heutige Stadtbild mit einbezogene Amphitheater wurde wahrscheinlich unter Antoninus um 50 n. Chr. erbaut.

Es entstand zur gleichen Zeit wie das Kolosseum in Rom und ist somit eines der frühesten Beispiele für ein von den Römern fortentwickeltes, in Form eines geschlossenen Ovals angelegtes Amphitheater.

Das Bauwerk ist 152 m lang, 123 m breit und hat einen Umfang von 435 m. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen; man muss sich das Original jedoch mit einer zusätzlichen Außenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen. Das Innere der Arena besteht aus 46 Sitzreihen mit etwa 22.000 Plätzen. Im Sommer finden in der Arena die berühmten Opernfestspiele statt. Die Tickets hierfür sollte man frühzeitig buchen, da sie sehr begehrt sind. Die Ticket-Preise beginnen bei 22,50 €.

Umgeben ist die Arena von der Piazza Bra mit dem 1730 angelegten, gepflasterten Listone. Der breite Bürgersteig mit vielen Restaurants verläuft vor den Fassaden der Palazzi auf der Westseite des Platzes.

Casa di Giulietta Verona

Casa di Giulietta

In unmittelbarer Nachbarschaft findet man das Haus der Julia ("Casa di Giulietta"). Der berühmte Balkon in dem kleinen Innenhof, wo sich Romeo und Julia ewige Liebe schworen, zieht mit magischer Anziehungskraft alljährlich unzählige Besucher in seinen Bann.

Neben dem Eingang zum Haus steht eine Bronze-Statue der Julia, und an den Wänden haben viele Verliebte auf kleinen Zetteln ihre Liebesbotschaften hinterlassen.

Es ist bewegend, die Stätte zu betreten, wo die romantische Liebesgeschichte begonnen haben soll, die so tragisch endete und die Shakespeare mit seinem Drama unsterblich gemacht hat.

Auf dem Weg vom Ponte Scaligeri in die Stadt kommt man zuerst am Arco die Gavi vorbei. Der römische Triumphbogen stammt aus dem 1. Jahrhundert n . Chr. 1850 rissen die Franzosen das Monument ab. Die Trümmer wurden erst 1932 wieder entdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengefügt.

Porta di Borsari Verona

Porta die Borsari / Porta die Leoni

Eine andere Sehenswürdigkeit von Verona ist das Stadttor Porta die Borsari und Porta die Leoni sowie die Überreste eines römischen Theaters.

Die dreigeschossige, monumental gestaltete Porta Borsari, sie öffnete sich einst für die Römerstraße Via Postumia, wurde 265 n. Chr. unter Kaiser Gallienus erbaut und ist nach dem Amphitheater das am besten erhaltene römische Monument.

Zwischen dem "Marktplatz" Piazza delle Erbe und der eleganten und stillen Piazza dei Signori erhebt sich der Palazzo Comunale und umschließt den aristokratischen Cortile Mercato Vecchio mit der Scala della Ragione (Treppe) aus dem 15. Jahrhundert und dem erhabenen Lamberti-Turm, von dem man eine wunderbare Aussicht auf Verona hat. Öffnungszeiten des Turms: 9.30 - 19.30 Uhr, montags: 13.30 - 19.30 Uhr.

An kalten und regnerischen Tagen ist es eine gute Idee Museen zu besuchen und hier hat Verona einiges zu bieten:

Palazzo Maffei Verona

Lapidarium Maffei

Lapidarium Maffei an der Piazza Bra 28 ist das älteste Inschriftenmuseum, das etruskische, griechische, römische, altchristliche und mittelalterliche Inschriften birgt.

Öffnungszeiten: 8.30 bis 14.00 Uhr, Montag: 13.30 bis 19.30 Uhr

Wer lieber auf den Spuren der Scaliger wandelt, ist mit dem Museum Castelvecchio am Corso Castelvecchio 2 gut beraten.

Am Sonntag ist der Eintritt hier frei. Öffnungszeiten: 8.30 bis 19.30 Uhr, Montag: 13.30 bis 19.30 Uhr.

Im Anschluss daran kann man über die aufregende Scaliger-Brücke ans andere Etschufer schlendern. Ganz Verona liegt übrigens an den Ufern der Etsch und wird von 25 Brücken durchspannt. Die älteste, die Ponte Pietra, stammt aus dem 1. – 2. Jahrhundert nach Christus und wurde von den Römern erbaut. Leider wurden fast alle Brücken im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen zerbombt, um den Alliierten den Weg abzuschneiden. Dabei wurde aber eine übersehen, sodass die Alliierten schließlich doch durchkamen. Die Veroneser haben alle Brücken in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut.

Apropos Steine: Wer mehr über Versteinerungen, Tiere und Erdgeschichte wissen will, geht am besten ins Naturkundemuseum. Es befindet sich zwischen den Brücken Ponte Navi und Ponte Aleardi: Lungadige Porta Vittoria 9. Öffnungszeiten: 9.00 bis 19.00 Uhr, Sonntag: 14.00 bis 19.00 Uhr; Freitag geschlossen.

Teatro Romano

Das Teatro Romano ergänzt das Sommerprogramm der Arena mit Theaterstücken von Shakespeare, Ballettaufführungen und dem Jazzfestival. Weitere Theaterveranstaltungen finden in Kreuzgängen, auf Plätzen und an anderen eindrucksvollen Orten Veronas statt.

Piazza delle Erbe Verona

Piazza delle Erbe

Die belebte Piazza delle Erbe, das Herz der Stadt, war einst ein römisches Forum und wurde zum Sitz von Gemeindeämtern und Handelsvereinigungen. Auf dem Platz befinden sich zahlreiche Verkaufsstände mit Andenken.

Jetzt geht es zu den Spuren der Scaliger: Die Piazza dei Signori, das alte Veranstaltungszentrum der Scaliger – einer Dynastie aus dem 24. Jahrhundert – wurde zur Erweiterung des für Zeremonien und Paraden vorgesehenen Palazzo del Principe.