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Städtereise Budapest



Budapest und die Lebenslust der Magyaren

 

Budapest  hat eine reiche und vielfältige Vergangenheit und kann es mit seinen Prachtbauten aus vielen Epochen durchaus mit anderen klassischen Hauptstädten Europas aufnehmen. 

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Budapest hatte bereits unter den Römern eine große Zeit und diente als Militär- und Wohnstadt im alten Rom. Heute sind noch Reste des Amphitheaters und der Thermen zu besichtigen. Nach der Glanzzeit des ungarischen Königreichs im 14. und 15. Jahrhundert geriet Ungarn unter die Herrschaft der Türken. Diese hinterließen als kulturelles Erbe drei prachtvolle Badehäuser.

 

Im Jahr 1867 entstand die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie und in dieser Zeit entstanden viele der heutigen Prachtbauten Budapests. Man orientierte sich an Wien und wollte möglichst schnell mit der Schwesterstadt gleichziehen. Im Jahr 1872 wurden die beiden Städte Buda und Pest mit Obuda zum neuen Budapest vereint. Zu bewundern sind prachtvolle Museen, Bahnhöfe und Brücken. Am imposantesten ist sicherlich das Parlament, das an der Donau die nächtliche Silhouette Budapests beherrscht. Es verfügt über fast 700 Räume und ist damit eines der größten Regierungsgebäude in Europa.

 

Heute besticht Budapest durch seine Lebendigkeit, durch die köstliche, scharfe ungarische Küche und die schönen Frauen. Hier genießt man einen Flair, der durchaus mit Städten wie Wien oder sogar Paris vergleichbar ist.

Größte Stadt der Republik Ungarn und zugleich Hauptstadt. In der Europäischen Union belegt Budapest den neunten Platz der größten Städte. Nahezu jeder fünfte Ungar lebt in Budapest. Die Stadt erfreut sich zunehmender Beliebtheit – auch bei Ausländern, die ihren Wohnsitz hierhin verlegen. Budapest besteht aus zwei Stadtteilen – zwischen diesen beiden Teilen fließt die Donau. Rechtsseitig der Donau befinden sich die Budaer Berge, während sich links entlang des Flusses die Pester Ebene erstreckt. Budapest ist in 23 so genannte Bezirke aufgeteilt. Diese sind mit römischen Zahlen durchnummeriert und wurden im Uhrzeigersinn festgelegt.

 

 

Geschichte und Gegenwart

Im Laufe der Geschichte Ungarns wurde die Stadt Budapest unzählige Male zerstört. Trotz der finsteren Vergangenheit, in der die Bewohner Budapests häufig schlechte Zeiten hinnehmen mussten, erholte sich die Stadt immer wieder aufs Neue. Seine Spuren hatte beinahe jedes Zeitalter in der Stadt hinterlassen. Nach jeder Zerstörung folgte ein Neuaufbau in dem jeweilig aktuellen Baustil der Zeit. So kann man heute prunkvolle und Bauten erleben, die vielfältiger in ihrer Bauart kaum sein können.

Budapest wurde jedoch erst durch die Eingemeindung der ehemals eigenständigen Städte Buda, Pest und Óbuda im Jahre 1873 zu einer einzigen großen Stadt. Auch der Name wurde –so wie er heute verwendet wird – erst in dieser Zeit erfunden. Zuvor war der Name „Budapest“ nämlich noch kein einziges Mal in der Geschichte erwähnt worden. Der damals übliche Sprachgebrauch brachte aber das Wort Pest-Buda bereits hervor.

Seit dem 01. Mai 2007 ist Ungarn mit seiner Hauptstadt Budapest ein Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. Dies war unter anderem der Lohn für langjährige Sanierungsmaßnahmen, die man in Ungarn, besonders aber auch in Budapest, nach dem Fall des Ostblocks durchgeführt hatte.

 

Bewohner

Die Zahl der Einwohner stieg bereits seit dem Jahre 1500 kontinuierlich an. Bis zum Jahre 1873 wurden die Einwohnerzahlen der drei Städte Buda, Pest und Óbuda zusammengefasst. Ab dem Jahre 1874 wurden dann die Einwohnerzahlen der Stadt Budapest zunächst geschätzt, später dann statistisch aufbereitet und festgehalten. Im Jahre 1874 hatte die damals neue Stadt in etwa 300.000 Einwohner. Heute leben in Budapest ca. 2.000.000 Menschen.

Von den in der ungarischen Hauptstadt lebenden Menschen sind 94,5 % Ungarn, 4,5 % Italiener, 0,4 % Deutsche 0,2 % Kroaten, 0,2 % Sonstige, 0,1 % Slowaken und 0,1 % Rumänen. Mit 65 % sind die meisten Budapester Katholiken, lediglich 25 % der Bewohner sind protestantisch.

 

Budapest und seine Bewohner – Ein Lebensmotto hält Einzug

Die Budapester sagen von sich selbst: „Wir haben hier einfach gelernt, dass es Besser ist, uns nicht an Regeln zu halten.“ Diese Einstellung bzw. Lebensmotto wurde bereits früh geprägt, als Ungarn noch unter der Herrschaft anderer z. B. den Türken, den Habsburgern oder den Sowjets stand. Bis heute ist diese Einstellung zum Leben geblieben und ist zu einem „Spiel der Gesellschaft“ herangewachsen.

Tatsächlich bedeutet für den Budapester an sich die Tatsache, dass es Regeln gibt nur soviel, als dass man sie genauso gut auch brechen kann.

Diese Einstellung findet man besonders im Straßenverkehr wieder. In Budapest wird man wohl nur sehr schwer einen Einheimischen finden, der bei einer roten Ampel anhält.

 


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