Sehenswürdigkeiten in Budapest

In Budapest kann man so einiges erleben. Ob interessante Straßen und Plätze, Museen, Kirchen, Bauwerke aus vergangenen Zeiten, aber auch neue Bauwerke – wie zum Beispiel das Parlament – hält Budapest für seine Besucher bereit.

Andrássy úit

Andrássy úit

Eine der interessantesten Straßen Budapests ist die Prachtstraße „Andrássy úit“, die im Jahre 2002 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde. 1870 erbaut erfreut sie sich noch heute großer Beliebtheit – nicht nur bei den Besuchern der Stadt. Entlang der Straße gibt es viele bedeutende Gebäude. Eines wäre zum Beispiel die Ungarische Staatsoper. Aber auch das Operettentheater, die Musikakademie und das Franz-Liszt-Gedenkmuseum sind hier zu finden. 

 

Unter der Andrássy Allee verläuft die erste Kernbahn des europäischen Kontinents mit dem Namen „Kleine Untergrundbahn„, deren Haltestationen von dem Charme vergangener Jahre nichts verloren haben.

Eine Mischung aus dem architektonisch kulturellen Erbe der Stadt, sowie aus den Neuerungen die in den letzten Jahren geschaffen wurden, kann man besonders bei einem Bummel durch die Innenstadt erkennen. Um die Erinnerungen an die vergangene Zeit zu erhalten, ist Budapest stets bemüht, die Kulturschätze der Stadt zu renovieren.

Burgenberg Budapest

Der Burgenberg von Budapest

Ein weiterer Teil des Weltkulturerbes ist der Burgenberg. Er befindet sich nördlich des Gellértberges und beherbergt Burgen, Kirchen und Musen. Die größte Burg ist die ehemalige königliche Burg, in der sich heute die Nationalbibliothek und die Nationalgalerie befinden. Diese ehemalige königliche Residenz ist zugleich der höchste Punkt des Berges. Von hier aus kann man einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen.

Direkt neben der königlichen Burg befindet sich das Sádor-Palais, der Sitz des ungarischen Staatspräsidenten.


Im nördlichen Teil des Burgenberges findet man die Matthiaskirche und die Fischerbastei. Besondere Sehenswürdigkeiten der Kirche sind unter anderem die Kapelle des Heiligen Ladislaus, die mit ihren Wandbildern Szenen aus dem Leben des Königs Ladislaus darstellt. Das romantische Säulenkapitell in der Kirche stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls einen Blick wert ist das Marienportal, welches eine der wichtigsten Beispiele für die gotische Baukunst in Ungarn darstellt. Für die Öffentlichkeit teilweise zugänglich gemacht wurde das unterhalb des Burgenviertels verlaufende Labyrinthsystem, welches in früheren Zeiten wohl als Geheimgang diente.

Margareteninsel Budapest

Margariteninsel

Wer es lieber grün mag und trotzdem gerne den Charme der Großstadt spüren möchte ist in Budapests schönster Parkanlage, der Margariteninsel genau richtig. Sie liegt inmitten der Donau zwischen der Margarentenbrücke und der Árpádbrücke. Für den Autoverkehr ist der nahezu 100 ha große Park gesperrt, sodass man hier in Ruhe seine Zeit genießen kann. Um die Insel näher zu erkunden, kann man sich sogenannte Radkutschen mieten, oder aber man geht einfach ein Stückchen zu Fuß. Der Park selbst bietet für jeden Geschmack etwas.

Hier kann man durch Alleen mit hundertjährigen Bäumen schlendern, englische, französische oder japanische Gärten bewundern, oder Ruinen der alten Klöster und des Wasserturms besichtigen.

Auch Sportbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Der Park bietet viele Möglichkeiten sich körperlich zu ertüchtigen. So befindet sich zum Beispiel das größte Freibad der Stadt auf dieser Insel, oder aber man nutzt einen der vielen vorhandenen Sportplätze. Zum Joggen eignet sich besonders das Donauufer.

Wer in Budapest keine Sehenswürdigkeit auslassen möchte, sollte eine der vielen angebotenen eintägigen Stadtbesichtigungen in Anspruch nehmen. Oder aber man hat etwas länger Zeit und entscheidet sich sogar für die Drei-Tages Tour.

Doch egal wie man sich entscheidet. In jedem Fall ist Budapest eine Stadt mit ungeahnten Möglichkeiten.