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Staedtereise Moskau

 

Moskau ist die Hauptstadt der Russischen Föderation und hat rund 10,4 Millionen Einwohner in der Stadt und 14,6 Millionen in den städtischen Gebieten und ist somit die größte Stadt Europas.

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Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen und Fachschulen sowie zahlreichen Kirchen, Theatern, Museen, Galerien und dem 540 m hohen Ostankino-Turm. Die Russisch-orthodoxe Kirche hat ihren Sitz in Moskau. Das größte russisch-orthodoxe Kirchengebäude ist die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Im Stadtgebiet von Moskau gibt es über 600 Kirchen. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau auch als Drittes Rom bezeichnet. Nach Ende des zweiten Weltkrieges erhielt Moskau die Auszeichnung einer Heldenstadt.

 

Der Kreml und der Rote Platz im Zentrum von Moskau stehen seit 1990 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Mit drei internationalen Flughäfen, acht Fernbahnhöfen und drei Binnenhäfen ist die Stadt wichtigster Verkehrsknoten und größte Industriestadt von Russland.

 

Moskau befindet sich mit seinem vollhumiden Klima in der kühlgemäßen Klimazone mit Kontinentalklima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt -4,4 °C und der Jahresniederschlag liegt bei 691 Millimetern. Im Juli fällt mit 94 Millimeter der meiste Niederschlag und der wenigste im März mit 34 Millimeter. Im Winter beträgt die Temperatur in Moskau -6 bis -10° C, aber oft herrscht auch eine Temperatur von -20 ° C. Die Luft ist trocken und der Wind mäßig. Im Sommer beträgt die durchschnittlich Temperatur zwischen 17 und 19°. In Moskau sind die Klimaverhältnisse in der Innenstadt, den Vororten und in der Umgebung unterschiedlich. In der Innenstadt ist es trockener und wärmer. In den Vororten ist die durchschnittliche Temperatur um 2-3° C niedriger als im Stadtzentrum.

 

 

www.moskau.ru

 


Stadtviertel Moskau

 

Der älteste Teil von Moskau ist Kitaj Gorod und wurde zu Zeiten Iwan des Schrecklichen von einer Mauer abgegrenzt. Bald entstand ein wichtiges Handelszentrum, welches hauptsächlich aus Holzgebäuden bestand, welche bei einem Brand vernichtet wurden. Sie wurden danach aus Stein wieder hergerichtet und noch heute kann man Teile der alten Stadtmauer erkennen. Bis zum 18. Jahrhundert durfte in keinem anderen Viertel Handel betrieben werden, dies änderte sich aber gegen Ende des Jahrhunderts; bald verarmte der Stadtteil, blieb aber übervölkert. Sogar das Kaufhaus GUM (1894 erbaut) wurde als Warenlager benutzt und erst nach der Revolution zu einem stattlichen Kaufhaus umgewandelt. Ein Spaziergang durch dieses Viertel ist wegen der historisch eindrucksvollen Gebäude sehr zu empfehlen.

 

Der Boulevardring zieht sich wie ein Gürtel mit einem grünen Parkstreifen in der Mitte durch die Stadt und hat etwas altmodisches und charmantes. Um den Teich und das Theater Sowremennik ist ein sehr lebendiges Viertel entstanden, in dem man viele Restaurants, Cafés und Geschäfte anfinden kann.

 

Das Viertel Arbat beginnt an einem kleinen Platz, der Arbat-Pforte (Arbatskije Worota). Vom Kreml aus liegt der Arbat in westlicher Richtung nahe der stark befahrenen Wosdwischenka-Straße. Die Metrostationen Arbatskaja und Smolenskaja liegen in der Nähe des Arbat.

Neben der Alten Arbat-Straße stehen der Smolenskaja Platz sowie die umgebenden Hochhäuser für den typisch sowjetischen Baustil. Einige Meter davon entfernt liegt das Puschkinhaus, in dem der Dichter ab 1826 wohnte. Heute ist in diesem Haus ein Museum untergebracht. Am Ende des Arbats findet man das luxuriöse Arbat Hotel in der Seitenstraße Plotnikow Pereulok. Ein Denkmal erinnert an Bulat Okudschawa, den "Bob Dylan" der Sowjetunion.

 

Samoskworetsche - heißt so viel wie "hinter dem Moskaufluss", also vom Kreml aus gesehen auf der anderen Seite des Flusses wie auf einer Halbinsel in einer Flussschleife liegend. Hier entstanden viele große Fabriken und nach der Revolution siedelte sich hier das Proletariat an. Trotzdem hat es dieser Stadtteil Moskaus geschafft, einen kleinstädtischen Charme zu behalten. Neben modernen Hochhäusern kann man noch zweistöckige Holzhäuser aus dem 19.Jht., sowie viele verfallene Kirchen entdecken. Nach dem Überqueren der Steinbrücke über den Fluss hat man vom Sofijskaja nab. auf jeden Fall einen schönen Blick auf den Kreml!