Essen und Trinken in Dubai

Essen und Trinken in Dubai

Gewürze in Dubai

Gewürze spielen in der orientalischen Küche eine große Rolle. Araber waren es, die die Gewürzstraßen nach Indien und China eröffneten, mit Pfeffer, Zimt und Safran handelten.

Als Fleisch reicht man Lamm und Huhn, seltener Rindfleisch (und niemals Schweinefleisch). Grundnahrungsmittel ist Reis. Bevorzugt wird der aus Pakistan importierte Basmati, langkörnig, mit leicht nussartigem Geschmack und unverwechselbarem Duft.

Zu den häufig verwendeten Gemüsen zählen Auberginen, Bohnen, Kürbisse, Fenchel, Mangold, Karotten, Gurken, Blumenkohl und Kichererbsen. Auch bei den Buffets der internationalen Hotels finden Sie arabische Speisen. Beliebt sind muhammar, maskoul und muaddas. Immer dabei sind mit Knoblauch und Sesamöl gewürzte Gemüsepürees. Die Auswahl an frischen Meeresfrüchten und Fisch ist riesengroß: Aus dem Indischen Ozean kommen Langusten und Hummerkrabben sowie Speisefische, allen voran der Thunfisch. Die mit reichlich Honig, Pistazien und Mandeln zubereiteten Desserts werden nach dem Essen auf einem separaten Tischchen serviert, dazu reicht man Schalen mit Mandeln, Trauben, Pistazien, Aprikosen und Äpfeln.

Restaurants und Imbissbuden

Vom Luxusrestaurant bis zur Imbissbude reicht das Angebot bei Essen und Trinken in Dubai. Angenehm sind die vielen ethnischen Restaurants, betrieben von expatriates, den „Gastarbeitern" der arabischen Halbinsel. Neben anderen arabischen (libanesischen, ägyptischen, palästinensischen) und asiatischen Küchen findet man auch afrikanische und westliche Lokale. Besonders groß ist das Angebot in Dubai. Preiswert isst man in den kleinen Restaurants der klimatisierten Einkaufszentren sowie in Chinarestaurants. Von hervorragender Qualität ist das Essen in den Luxushotels. Bereits zum Frühstück werden mehrere Buffets aufgebaut, die gleichermaßen die Essgewohnheiten der Araber wie der Europäer berücksichtigen. Da das abendliche Unterhaltungsangebot in den Emiraten meistens auf die Hotels beschränkt ist, strengt man sich dort entsprechend an. Grillabende, Hammel im Beduinenzelt in der Wüste, Sirtaki und Feta oder Borschtsch und russische Weisen – das kulinarische Animationsprogramm kennt keine Grenzen.

Eine günstige Möglichkeit, essen zu gehen, ist ein Besuch im Food-Court, untergebracht in den Shopping-Centern, oft in der obersten Etage. Hier findet man nebeneinander Selbstbedienungsrestaurants von Fastfood-Anbietern und auch ethnische Restaurants aus Asien und Lateinamerika sowie Fisch- und vegetarische Restaurants.

Man schlendert die lange Reihe der Speisekarten und Auslagen entlang, ordert dann am Tresen und bezahlt im Voraus. Dabei kann man durchaus Speisen aus unterschiedlichen Restaurants mischen. Dann sucht man sich einen Platz in einem großen, gemeinsamen Sitzbereich, der sich gelegentlich auch ins Freie (Terrasse, Balkon, Innenhof) erstreckt.

Ein niedriges Zelt, ausgestattet mit Kissen und Teppichen, Weihrauchschwaden parfümieren das Innere,  wird oft in der Lobby der großen Hotels als Relikt alter arabischer Gastfreundschaft aufgebaut. Einst empfing man in solchen Zelten Fremde wie Freunde auf einen Kaffee oder einen Tee. Beide Getränke serviert man auf der arabischen Halbinsel traditionell in kleinen, henkellosen Tassen und Gläsern. Gerne versetzt man Kaffee, der heiß und ungesüßt getrunken wird, mit Kardamom, mitunter auch einem Spritzer Rosenwasser, während der Tee außergewöhnlich süß angeboten wird.