Linda R. - Reisebericht Berlin

Vom 26.09. – 31.09.2007 habe ich ein paar Tage in Berlin verbracht. Alles in allem muss ich sagen, dass mein erster längerer Aufenthalt in der Hauptstadt ein wahres Vergnügen war. Nachdem wir doch sehr rasch durch den Stadtverkehr kamen, führte uns der erste Weg entlang der der Meile „Unter den Linden“ zum Brandenburger Tor. Der Potsdamer Platz ist nicht nur durch das imposante Erscheinen des Brandenburger Tors zu überwältigend, vielmehr tragen die zahlreichen Straßenkünstler zu dem angenehmen Ambiente bei.

Das eigentliche Anliegen war  ein Besuch des Reichstags, denn ich wollte unbedingt in die gläserne Kuppel. Obwohl wir gut und gerne 30 Minuten anstehen mussten, hat sich das Warten gelohnt, denn der Blick, der von der Kuppel freigegeben wird, ist atemberaubend.

Wir ließen uns nicht lange treiben und machten uns auf den Weg in das Sony Center. Eigentlich immer ein Anlaufpunkt, wenn wir ins Berlin sind, nahmen wir uns heute besonders viel Zeit, um zu stöbern und die neuen Produkte zu entdecken.

Nachdem wir du Ku’damm bei unseren letzten Tagestouren immer mitgenommen haben, machten wir uns mit der Taxiritschka auf den Weg in die Friedrichstraße. Es hat schon was, sich durch die City chauffieren zu lassen und dabei alle Eindrücke einfangen zu können, zumal wir dem leidlichen Problem der Parkplatzsuche damit völlig aus dem Weg gegangen sind. Leider war es uns nicht vergönnt, Checkpoint Charly begutachten zu können, da sich das Stück Geschichte in Umbau- und Restaurationsarbeiten befindet. Die Shoppingtour in der Friedrichstraße hat diesen Umstand jedoch wieder wettgemacht.

Berlin ist und bleibt für uns eine pulsierende und multikulturelle Stadt. Uns zieht es jedes Jahr hier her, meist jedoch nur für einen Tagestrip. Die Stadt in ihrer ganzen Pracht zu erleben, erfordert doch einige Zeit, sodass wir Berlin für nächstes Jahr schon fest eingeplant haben.

Mara F. – Reise in die deutsche Hauptstadt

Nirgends verbinden sich so viele verschiedene Facetten der deutschen Geschichte wie in Berlin. Deshalb beschlossen wir, mitsamt unseren Kindern einmal nicht Urlaub am Meer zu machen, sondern lieber mal im eigenen Land. Wir entschieden uns, im August für eine Woche nach Berlin zu fahren.

Nach unserer Ankunft im Hotel konnten es die Kinder schon gar nicht mehr erwarten, doch loszuziehen und die Geschichte neu entdecken. Wir begannen unsere Reise in die Vergangenheit am Brandenburger Tor. Das bedeutendste deutsche Wahrzeichen beeindruckte uns sofort. Auch unsere Kinder fanden plötzlich die Geschichte der Bundesrepublik gar nicht mehr so schlecht. Vorbei am Reichstag bis zur Siegessäule spazierten wir auf dem schmalen Grad zwischen einst Ost und West. Ein Besuch wo einst der bedeutendste Berliner Grenzübergang war – am Checkpoint Charlie – veranlasste unsere Kinder sogar so weit, dass sie das Wachhäuschen des Kontrollpunktes zwischen Ost und West gerne doch einmal sehen wollen. So beschlossen wir kurzfristig, das Alliierten Museum in der Clayallee zu besuchen, um unseren Kindern ein bisschen deutsche Geschichte nicht nur theoretisch näher zu bringen. Auch das neue Regierungsviertel und die Besichtigung der Regierungsgebäude gehörten zu unseren Ausflugszielen.

Selbstverständlich hatten wir einen Tag dabei, wo wir am legendären Ku`damm bummeln gingen, was mir und unserer Tochter doch dann riesigen Spaß gemacht hatte. Auch das KDW – Kaufhaus des Westens – wurde von uns regelrecht überfallen.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, auch das eigene Land hat viele Sehenswürdigkeiten, die man auf jedem Fall sehen muss, bevor man die große weite Welt erkundet. Unsere Kinder hatten sichtlich Spaß dabei und wir natürlich auch.