Kathrin T. - Ausflug nach Budapest
Als begeisterte Ungarn-Urlauber waren wir nun schon einige Male am Balaton, die ungarische Hauptstadt kannten wir allerdings bisher nur von Ansichtskarten.
Das sollte diesmal anders werden. Es ist zwar schön, am Balaton-Ufer in der Sonne zu liegen und zu faulenzen, aber mit der Zeit wird es doch etwas langweilig. Und zu jedem Urlaub gehört schließlich auch ein bisschen Kultur und Geschichte.
So beschlossen wir, eine Stippvisite nach Budapest zu machen. Nach ungefähr 150 Kilometern Autofahrt haben wir unser Ziel schon erreicht. Über die Autobahn M7 waren wir auch schnell im Stadtzentrum, wobei uns auch die gute Ausschilderung der Straßen sehr hilfreich war.
Ein Tag in der Donaumetropole Budapest, da weiß man gar nicht, wo man beginnen soll.
So haben wir uns erst einmal vom Burgberg aus einen Überblick verschafft. Die Stadt ist durch die Donau in zwei Hälften geteilt, Buda im Westen und Pest im Osten. Die beiden Stadtteile sind durch viele Brücken verbunden. Die bekannteste ist die Kettenbrücke.
In der Nähe der Kettenbrücke befindet sich die Standseilbahn, mit welcher man in kurzer Zeit bequem auf den Burgberg fahren kann. Von der berühmten Fischerbastei aus hat man einen
wunderschönen Ausblick auf die Stadt, vor allem auf das riesige Parlamentsgebäude. Gerne hätten wir uns das Parlamentsgebäude, welches nach dem Vorbild des Londoner Westminster-Palastes erbaut wurde, auch noch von innen angesehen. Doch dafür reichte an diesem Tag die Zeit leider nicht. So besichtigten wir noch die Matthiaskirche und das barocke Burgviertel. Das einstige Zentrum der Stadt Buda bietet viele reizvolle Ecken, so zum Beispiel die ehemalige Judengasse, das alte Rathaus oder das Burgtheater.
Nach einer kleinen Stärkung in einem gemütlichen Straßencafe bummelten wir noch durch die schönen Geschäfte der Pester Fußgängerzone.
Das Fazit von diesem schönen Ausflug war, dass man sich wirklich mehr als nur einen Tag Zeit nehmen sollte, um Budapest zu erkunden. Leider sind die Hotelpreise in der Hauptstadt ziemlich hoch, aber auf alle Fälle kommen wir wieder.
