Moskau ist ein Erlebnis

Städtereisen Moskau Das Wahrzeichen von Moskau ist die Basiliuskathedrale, eigentlich heißt sie Pokrowski Sobor Wassilija Blaschenowo, doch der Name war zu kompliziert und so wird sie nur noch die Basiliuskathedrale genannt. Die Kathedrale befindet sich auf dem Roten Platz von Moskau und besteht aus acht kleineren Kapellen, die um die mittlere Turmkirche gebaut sind. Jede der Kapellen besitzt einen eigenen Turm und sie alle zusammen bilden diese riesige Kathedrale. Mit ihren vielen Türmen vermittelt sie dem Besucher einen orientalischen Eindruck. Im Inneren der Kathedrale kann man die Fresken und die Ikonostasen, sowie eine Ausstellung der Waffen von Iwan dem Schrecklichen sehen. Die Kathedrale kann man jeden Tag besichtigen, außer am Dienstag, da ist sie für den Besucherverkehr geschlossen. Der Rote Platz in Moskau ist ein berühmtes Pflaster und für die Einheimischen ein mythischer Ort. Auf dem Roten Platz fanden schon viele Paraden statt. Entstanden ist der Platz schon im 15. Jahrhundert, damals standen noch Häuser bis an die Kremlmauer. Der Platz war schon immer für die Politik maßgebend, früher lasen die Herolde die Erlasse des Zaren vor. Der Rote Platz diente ebenso für Hinrichtungen von Staatsfeinden. An der Kremlmauer wurde Lenin in einer klimatisierten Gruft mit einer Marmorhülle zur letzten Ruhe gelegt. An der Kremlmauer entstand im Laufe der Jahre ein Promifriedhof, es liegen dort unter anderem Clara Zetkin, Juri Gagarin, er war der erste Mensch im Kosmos, und Kalinin Breschnew. Die Gruft und den Promifriedhof kann man nur zusammen besuchen, jedoch sind die Besuchszeiten nur zu bestimmten Zeiten möglich, diese kann man an einer kleinen Tafel des Mausoleums ersehen.

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