Capri – Die Sehnsucht nach Italien

Capri: Tiefblaues Meer, Felsen, Weinreben und Olivenhaine. Das sind die Zutaten für eine der schönsten und teuersten Mittelmeerinseln.

Die knapp 10 km² große Insel Capri bringt sehr viele Menschen zum schwärmen.

Jedes Jahr strömen tausende Touristen auf die autofreie Insel, jedoch bleiben die meisten von ihnen lediglich einen Tag. Capri liegt im Golf von Neapel, erreichen kann man sie mit Fähren und Booten von Neapel, Ischia und Sorrento aus, da die Insel nur 5 km vom Festland entfernt liegt.

Am Hafen von Capri angekommen fährt man dank einer Seilbahn gemütlich an den Felssteilwänden entlang, um unvermittelt auf der Piazzetta zu stehen. Dieser Platz beherbergt natürlich eine Vielzahl von Cafés und Restaurants, allerdings sind die Preise horrend.

Capri bietet eine Menge an Sehenswürdigkeiten, die größte ist allerdings die Insel selbst

Die beliebteste Sehenswürdigkeit ist wahrscheinlich die Blaue Grotte, jedoch sind vor allem in der Hauptsaison unglaublich viele Menschen dort anzutreffen, weshalb es sich lohnt so früh wie möglich die Fähre nach Capri zu nehmen.

Ein weiteres Highlight auf dieser kleinen Städtereise ist der Arco Naturale, ein gewaltiger Bogen aus Felsen, der sich an der Ostküste der Insel befindet. Von der Piazzetta zum Felsbogen braucht man ungefähr eine halbe Stunde.

Einfluss auf das Bild der Insel nahm auch ein Deutscher. Friedrich Alfred Krupp verbrachte auf Capri ein paar Jahre die Wintermonate. Um von seinem Hotel zum Meer zu gelangen, musste er sehr umständlich eine Höhe von 100 Metern überwinden. Dies brachte ihn dazu einen Serpentinenweg in Auftrag zu geben, der allerdings kurz nach Fertigstellung verstarb. Einige Jahre später erhielt der in die Steilwände gehauene Weg den Namen Via Krupp.

Eine Städtereise nach Capri ist in jedem Fall lohnenswert, den die Insel ist der Inbegriff für das Fernweh der Deutschen nach Italien, selbst wenn es nur ein Tagesausflug auf diese bezaubernde Insel wird.
Capri ist schließlich zu Recht eine Fernweh-Destination.